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Dezember 2003

Der Weg des Samuraischwertes
in Japan

Kunstwerk und Waffe in Einklang gebracht

Über das Samuraischwert gibt es so viel zu berichten, daß man damit Bücher füllen könnte. Deshalb können wir das Thema hier nur etwas allgemein behandeln.

Die Geschichte des Samuraischwertes ist sehr eng mit der Geschichte Japans verbunden. Das Samuraischwert ist lange Zeit als Symbol für den Geist des alten Japan betrachtet worden. Es war gleichsam die Verkörperung des Ehrenkodex der Samurai, der Ausdruck seiner eisernen Disziplin, der bedingungslosen Hingabe an seinen Herrn und seiner meisterhaften Beherrschung der Schwertkampfkunst. Dazu kommt aber noch, daß das japanische Schwert einen Höhepunkt im traditionellen Kunsthandwerk des Landes darstellt. Es war das Ergebnis des unermüdlichen Bestrebens von Generationen von Handwerkern, auf ihrem Gebiet zu wahrer Meisterschaft zu gelangen. Und so ist das japanische Schwert die vollkommen gelungene Vereinigung eines handwerklich wunderschön ausgeführten Kunstwerkes mit einer hervorragenden Waffe. Alle kompetenten Fachleute sind sich in ihrer Beurteilung darin einig, daß sowohl handwerkliche Ausführung als auch Qualität der Klingen japanischen Schwerter sogar den berühmten abendländischen Blankwaffen aus Damaskus oder Toledo überlegen sind.

Erstaunlicher weise gibt es heute mehr japanische Schwerter in den USA als in Japan selbst. Während der amerikanischen Besatzung Japans nach dem Ende des 2. Weltkrieges in Südostasien brachten unzählige GIs solche Schwerter als Andenken mit nach Hause, wobei sie sich sehr wahrscheinlich über den wahren Wert dieser Waffen überhaupt nicht im klaren waren. Die Anzahl der so in die Vereinigten Staaten gelangten Schwerter wird auf bis zu 350.000 Exemplare geschätzt.

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