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November 2003

BUSHIDO

der Meister und sein Schüler

In den BUDO-Künsten ist das Verhältnis von Schüler und Meister ein ganz besonderes. Man könnte es als eine Mischung von Freund–Vater–Lehrer bzw. Schüler-Sohn(Tochter)bezeichnen

Der Schüler:

Alle BUDO-Künste sind gleich gut, wenn man sie nur richtig betreibt!
Nach welche Kriterien soll ich mich bei der Auswahl einer Kampfkunst orientieren?
1: Was interessiert mich mehr? Standkampf(z.B.Karate), Bodenkampf(z.B.Judo), Bushido-Waffen oder sind es mehr die „gemischten Künste“ von denen von allem ein Teil davon beinhaltet ist?
2:Welchen Meister soll ich dazu auswählen? Jung und modern eingestellt? Alt und erfahren? Einen „Kämpfertyp“ oder doch lieber einen „Lehrer“? Was erwarte ich von meinem Meister?
Fazit: Ich muß mir als Schüler sowohl eine geeignete Budo-Kunst aussuchen mit der ich mich etwas identifizieren kann und brauche dazu auch einen geeigneten Meister der nicht nur kompetent, sondern von der gegenseitigen Sympathie und Einstellung auch zu mir paßt.

Der Meister:

Alle BUDO-Künste sind gleich gut, wenn man sie nur richtig betreibt!
1: Welchen Schüler soll(darf) ich annehmen? Darf ich mein Wissen vermarkten?
2:Was erwarte ich von meinem Schüler- er von mir?
Fazit: Ein Meister darf nur Schüler annehmen, die sich von ihren mentalen, charakterlichen und physiologischen
Eigenschaften dazu eignen. Es spricht generell nichts gegen eine Vermarktung des Wissens, jedoch sollte man ungeeigneten Personen keinen Einblick in die Kampfkünste zukommen lassen. Für jeden Schaden, den ein Schüler vorsätzlich anrichtet, trägt der Meister auch seine Verantwortung mit!
Ein Schüler sollte mit seiner Art und Einstellung auch zu seinem Meister passen.

Kampfkunst früher und heute.

Jahrhunderte lang war man – besonders im asiatischen Raum – der Ansicht, daß Kampfkünste einer kleinen
Elite vorbehalten bleiben sollte. Bis in unsere Zeit gaben die Meister ihr Wissen nur an wenige geeignete Schüler weiter, um Schaden durch Mißbrauch zu verhindern. Was man heute im BUDO lernen kann, ist das Ergebnis einer z.T. Jahrtausende langen Entwicklungsarbeit vieler wissender Meister und war bis vor gar nicht so langer Zeit für viele Sportler unerreichbar.
Im BUDO-Sport gibt es keine Autoritätsprobleme. Es gilt nur die Autorität des Meisters, danach die nach Ausbildungsgrad gebildete Reihe der Schüler. Die private oder berufliche Position spielt im Lehrer-Schüler-Verhältnis
Keine Rolle. Wer glaubt Vorbehalte machen zu müssen, irrt sich. Hier gibt es nur 2 Möglichkeiten: Umdenken oder Aufgeben.

Verhalten im Dojo

1.Bushido ni sentenachi
Diese japanischen Worte sind ein wesentlicher Bestandteil im Kampfsporttraining und bedeuten soviel wie:
Ein Kampfsportler greift niemals als erster an – weder geistig noch körperlich.!
Um das zu verstehen, bedarf es Jahre harten Trainings und steter Arbeit an sich selbst.
So wie ein Kampfsportler an Statur zunimmt, wird er auch zunehmen in gutem Betragen und Etikette, sowohl
Äußerlich und was noch wichtiger ist, auch innerlich.
Jedes Training muß intensiv und zielgerichtet sein.
Korrekte Dojo-Ettikette ist ein wesentlicher Bestandteil.
2.Reisetsu o mamori (Beachte die Regeln)
Im Dojo ist gute Etikette gemäß den Regeln erforderlich.
Verbeuge Dich beim Betreten und Verlassen des Dojos!!
Zeige Deinem Trainer Respekt!
Bestätige die Anweisungen Deines Trainers!
Lümmle Dich beim Ausruhen nicht hin und sei still!

3. Shingi o omonia
Der Schüler muß treu zu seinem Trainer stehen

4.Jojitsu ni oberezu
>Schüler und Lehrer sind nicht gleich!<

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