Nukite Karate
Meister
Interessantes
System
Training
Lehrgänge
Kontakt
Partnerseiten

Free Counter

Februar 2005

Nervpunkte und deren Bedeutung in der Selbstverteidigung


Es gibt sehr viele Nervpunkte im menschlichen Körper, die vorerst medizinischem Ursprunges waren (Akkupunktur, Akkupressur, etc.) Für die Umsetzung im Kampfsportbereich kam viel aus Asien, von Medizinern und Kampfsportlern, die sich untereinander austauschten. Manche alten Meister hüteten Ihr Wissen dabei wie ihren Augapfel, wohlwissend, welchen Schaden man durch Mißbrauch verursachen kann. So wie man durch medizinische Anwendung Krankheiten lindern und heilen kann, kann man ebenso den menschlichen Körper bei der dementsprechenden Anwendung auch beeinflussen oder verletzen.Im TAKAMA - Stil sind ca 50 Nervpunkte in der Selbstverteidigung von Bedeutung.

Zunächst muß man in Untergruppen einteilen:
1. Nervpunkte, die bei Druck/Schlag nur Schmerzen auslösen aber keine bleibenden Schäden verursachen. = Schmerzpunkte

2. Nervpunkte, die bei Druck/Schlag Schmerzen und Lähmungen erzeugen können aber keine bleibenden Schäden verursachen. = Lähmpunkte

3. Nervpunkte die bei Druck/Schlag unter Umständen bleibende Schäden
verursachen. = schädigende Punkte

4.Nervpunkte die bei Druck/Schlag zunächst keine ersichtlich Wirkung zeigen aber den Gegner schwer verletzen können. = zeitverzögerte Wirkpunkte

5. Nervpunkte die bei starker Reizung tödlich wirken können = tödlich wirkende Punkte.

 

Alle Nervpunkte ausführlich zu erklären, würde hier den Rahmen sprengen. Deshalb nur kurze Beispiele:
Ein typischer Schmerzpunkt unter Punkt 1 ist z.B. im vorderen Bereich des Brustbeins zu finden, der durch Reibung und Druck äußerst schmerzhaft ist, ,jedoch keine bleibenden Schäden verursacht.

Unter Punkt 2 gibt es z.B. am Ellenbogen einen kleinen Nervpunkt, der bei dosierter Reizung durch Schlag schmerzhaft bis kurzeitig lähmend wirken kann.

Die unter 3 - 5 erwähnten Nervpunkte können wir hier an dieser Stelle leider nicht veröffentlichen, um Mißbrauch zu verhindern. Ein jeder Schüler unseres Systems wird im Laufe seiner Ausbildung bei Eignung ausgiebeig darin unterrichtet.

Man kann in der Selbstverteidigung diese Nervpunte sehr effektiv einsetzen und spart sich somit manchmal komplexere Bewegungsabläufe einer Abwehrtechnik.

So könnte man sich z.B. bei einem Würgeangriff den unter 1 beschriebenen Schmerzpunkt angehen und somit ein sofortiges loslassen des gegnerischen Griffes erreichen, ohne ihn zu verletzen.Genausogut könnte man aber auch Nervpunkte verwenden, die den Gegner schwer verletzen, ja sogar töten könnten. Es kommt also immer auf die Situation und die gewollte Art der Abwehr an.

Die Abbildung auf die der Ausschnitt verweist (anklicken) stellt eine grobe Gliederung der Angriffspunkte dar ==>>

Archiv :

[Inhaltsverzeichnis]

2006
Januar 05
Februar 05
März 05
April 05
Mai 05
Juni 05
Juli 05
August 05
September 05
Okt./Nov. 05
2004