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Juni 2005

Wie gestalte ich einen kompletten Trainingsablauf und vermeide dabei Verletzungen oder gar Schäden


Vorerst wollen wir als Einleitung erst einmal grob und schematisch auf dieses Thema eingehen, da die einzelnen Trainingsabschnitte, im Detail erklärt, sehr umfangreich sein würden.Es gibt bei jedem Trainingsaufbau in der Regel 3 Abschnitte:

1. Die Einleitung:
In der Einleitung bereite ich meinen Körper (oder auch meine Schüler) auf die kommende Belastung vor. Das heißt ich fange mit Übungen an die meinen Kreislauf aktivieren und die Gelenke "durchschmieren". Das können z.B. Spiele sein sein oder einfach Gymnastische Übungen. Bereits hier kann ich Bewegungsabläufe wählen, die sich für Techniken in meinem Stil positiv auswirken.

2. Der Hauptteil:
Im Hauptteil lerne, übe und trainiere ich meine Techniken. Das kann alleine oder auch mit Partner sein. Dabei gehe ich vom leichten zum schweren, vom gekonnten zum ungekonnten und vom bekannten zum unbekannten.

3. Der Schlußteil:
Im Schlußteil fahre ich den "hochgepowerten" Körper langsam wieder herunter lasse ausklingen und entspannen.

Das Belastungsschema:
In der Einleitung fange ich mit geringer Belastung an, steigere das ganze langsam bis zum Zenit und gehe dann zum Hauptteil über.Auch hier kann ich, je nach Trainingsziel nochmals powern. Im Schlußteil fahre ich dann die Belastung wieder langsam runter und sorge für Entspannung.

Der 1. und 3. Teil des Trainingsaufbaues ist ist mehr auf be- und entlastung ausgelegt. Der Hauptteil ist mehr der "Lern und Übungsteil" in dem man seine Technik erlernt, übt und trainiert.

Wie vermeide ich Verletzungen und wie baue ich meinen Körper durchs Training auf ohne mir zu schaden?
Die meisten Verletzungen und Trainingsschäden entstehen durch Übertreibung. Man soll zwar schon mal bis ans Limit seiner Fähigkeiten gehen, aber nie bis über seine persönliche Schmerzgrenze hinaus. Man kann zwar schon so hart trainieren bis Schmerzen auftreten aber das ist dann auch ein Alarmzeichen des Körpers, daß die Grenze erreicht ist. Es braucht schon etwas Erfahrung, zu beurteilen was noch ein "gesunder Schmerz" ist und was anfängt zu schaden. Der Körper braucht einerseits zwar solche Belastungsimpulse um mit einem Aufbau darauf zu reagieren aber andererseits muß man sich dann auch die Zeit dazu geben. Der Körper wird sich durch das Training stetig stärken aber es braucht auch etwas Zeit. Deshalb ist nur hartes Training ohne Ruhepausen mehr schädlich als nützlich.
Wer in diesem Grenzbereich zwischen gerade noch vertretbar und schon zuviel des Guten noch keine Erfahrungen hat, sollte da lieber seinem Meister vertrauen. Er hat schon jahrelange Erfahrungen gesammelt und weiß sehr gut, wie stark er jeden einzelnen seiner Schüler belasten darf.
Auch der Trainingsaufbau, den man als Schüler in seiner Ausbildung miterlebt hat, ist das beste Beispiel dafür, wie man es machen könnte. Man kann das alles ruhig erst mal so übernehmen, denn es ist ja bereits bewährt. Natürlich kann man danach auch mal seine eigene Kreativität einbringen und dementsprechend entfalten.

......und wenn man sich mal bei der Durchführung neuer Ideen mal nicht so ganz sicher ist oder mal einen Rat braucht, kann man ja mal seinen "alten Meister" fragen. Denn der freut sich sicherlich auch darüber wenn seine Schüler Neues versuchen und sich selbstständig weiterentwickeln ohne darüber hinaus seine Wurzeln zu vergessen.

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