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März 2005

Anleitung für Übungsleiter


Folgende Tips sind für ausbildende Meister gedacht, die selbst noch wenig Erfahrung in der Leitung einer Gruppe gesammelt haben und selbst noch am Anfang ihrer Lehrtätigkeit stehen.

1. Sei Dir immer Deines Standes bewußt und zeige Verantwortung und Würde. Habe Geduld mit Deinen Schülern, nötige sie zu nichts, sondern lehre sie durch Dein
Beispiel. Denke immer daran, daß Du der Maßstab bist, an dem sie sich orientieren.
 
2. Achte auf eine Atmosphäre von Disziplin, Respekt und Vertrauen, doch erzwinge sie nicht mit autoritären Regeln. Vergiss nie, daß Du das Vertrauen Deiner Schüler
verlierst, wenn Du Regeln ohne menschliche Zuwendung und ehrliches Wohlwollen anwendest. Ohne persönliche Bindungen kannst Du nicht unterrichten, und Dein Kampfsport wird zu einem autoritären Regelsystem mit falschen Inhalten.
 
3. Beurteile Deine Schüler nicht nach ihrem körperlichen Talent, sondern nach ihrem Charakter, ihrer Selbstdisziplin und ihrer Hilfsbereitschaft.
 
4. Versuche jeden Schüler individuell zu unterrichten und setze ihm seine Ziele entsprechend seinen persönlichen Fähigkeiten und Anlagen. Vermeide grundsätzlich, kollektive Ziele anzusteuern und ermögliche jedem einzelnen eine Entwicklung innerhalb seiner Möglichkeiten.
 
5. Lehre nichts, was Du nicht selber verstanden hast, sprich nicht über Dinge, die Du nicht selbst erfahren hast und vermittle nicht den Eindruck, daß Du bereits am Ziel bist. Verbirg deinen Fehler nicht und sei Deinen Schülern vor allem ein ehrlicher Freund. Denke nicht, daß Deine Autorität ihnen gegenüber auf Deiner Position oder Graduierung beruht, sondern lehre mit Deiner wahren Persönlichkeit. Es ist nicht nötig, daß Du das Beste bietest, sondern biete das Dir Mögliche , doch biete es ganz.
 
6.Erwarte von Deinen Schülern nicht, daß sie mehr geben als ihrem Fortschritt entspricht. Gib ihnen die Zeit, die auch Du brauchtest, um zu wachsen. Erinnere Dich daran, daß auch Dein Fortschritt der jahrelangen Pflege Deiner Lehrer bedurfte und ebensoviel Geduld erforderte, wie Du nun aufbringen mußt, um sie zu lehren.
 
7. Konzentriere Deine Anstrengungen nicht nur auf die körperliche Übung, sondern auf die Disziplin und das Studium Deiner Kampfkunst. Entwickle beständig Deine Fähigkeit zum Ideal und suche Deine Herausforderung in erster Linie in der Perfektion Deiner selbst.
 
8. Vergiß nie, daß Du selbst noch Schüler bist. Versäume es nicht, Dich beständig weiter zu entwickeln und Deine Kampfkunst mit konstruktiven Geist zu erforschen. Achte dabei vor allem auf Deine beispielgebende Haltung gegenüber Deinen Schülern und gleichzeitig auf das rechte Verhältnis zu Deinem Lehrer. Nur auf diese Weise kannst Du wachsen.

9.Durch das Einhalten dieser Regeln kann man das Vertrauen seiner Schüler erlangen.
 
Denn Vertrauen bekommt man nicht geschenkt. Man muß es sich verdienen!

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